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Von 135 Ps auf 2 Ps ging es zu 4 am 17.7 für "geplante" 3 Tage ins Tien-Shan Gebirge. Der Tien-Shan nimmt 2/3 des Landes ein und wird von 90 Bergketten durchzogen. Das Gebirge erstreckt sich über 2500 Km und ist doppelt solange wie die Alpen. Der Name Tien-Shan bedeutet >Himmelsberge<.
Also los geht´s! Florian´s erste Frage: wie lenkt man so ein Ding (Pferd). Claudia und Beat aus der Schweiz hatten ihm geholfen sie haben wesentlich mehr Erfahrung als wir.
So wirklich wohl fühlte ich mich am Anfang nicht man kennt das Pferd nicht und umgekehrt. So langsam durch die Landschaft eine totale Umstellung und neue Erfahrung.
Die Erste Stunde so meinte unser Guide Almaz sollen wir ruhig angehen ich glaube los Galoppieren wollte eh keiner.
Wir ritten in ein Tal, einem Fluß entlang es war unglaublich schön! So ging es 6 Stunden über kleine und große Steine, grüne Hügel und steile Abkürzungen. Zwischendurch mußten wir slle absteigen den für verwöhnte Hinterteile die nur gut gepolsterte Autositze gewöhnt sind, sind die harten Sättel naja.
Endlich angekommen in dem kleinen Dorf ca. 8 Häuser fanden wir unser Quartier. Ein Zimmer für uns 4 sehr spartanisch eingerichtet. Seit einem Erdbeben gibt es in diesem Gebiet heiße Quellen. Was für ein Genuß ein warmes Bad und das auf einer Höhe von 2500 Metern.
Am 2. Tag ritten wir 2 Stunden weiter in die Höhe und dann zu Fuß auf den Gipfel. 3450 Meter ein Panorama und eine Pflanzenwelt die Herz und Augen aufgehen lassen.
Hier blühen Edelweiß wie bei uns die Gänseblümchen. Unseren Guide haben wir erzählt das wir von den Enzianwurzeln Schnaps machen, der sehr gesund für den Magen und Darm ist. Darauf zückte er sein Taschenmesser und wollte gleich ein paar Wurzeln mitnehmen. Leider die falsche Jahreszeit. Das nennt man Kulturaustausch.
Wieder zurück in unseren "Homestay" ging es ab ins heiße Bad. Obwohl unser Bett aus einem Holzbrett besteht und das von Claudia und Beat nur aus Federn die ihnen ins Kreuz drücken schlafen wir sage und schreibe 12 Stunden durch!
Unser geplanter 3 Tag der sogenannte Rückritt nach Karakol verlief ganz anders. Unsere Pferde fehlten bis auf eines. Was für ein Schock vorallem für Almas. Hier kostet ein Pferd zwischen 50.000 und 70.000 Sum. 1€ ist 64,30 Som.
Von 8.00 in der Früh bis 23.00 suchte er die Pferde und das bei strömenden Regen. Mit 3 Pferden kam er am späten Nachmittag zurück aber Torro war unauffinbar. Pferde und Kuhdiebstahl sei hier nichts ungewöhnliches. Und so blieben wir eine weitere Nacht - wir haben ja Zeit!
So ritten wir am 4. Tag mit nur 4 Pferden den gleichen Weg zurück diesmal brauchten wir nur 4 Stunden. Jetzt können wir die Kirgisischen Pferdekommandos und wir trauen uns auch mehr.Das Pferd los gehen -laufen heißt ein tiefes bestimmtes schnelles TSCH.
Almaz hat uns noch zum Mittagessen in sein Haus eingeladen. Wir brauchen dringend eine Stärkung! Es gab gefüllte Teigtaschen. Als wir fragten ob Fleisch drinnen sei kam ein klares Nein! Es schmeckte ziemlich streng nach alten Hammel. Was ich definieren konnte zählte ich auf also Kartoffeln, Zwiebeln und mittelgroße weiße Stücke.
So fragte ich nochmal nach was diese Stücke sind. Es ist reines Hammelfett!!!! Ist ja kein Fleisch, oder?
Höflichkeitshalber muß man eines essen nur seine Frau war damit gar nicht zufrieden und bekam Florian und ich 3 Stück. Anschließend nahmen wir pflanzliche Verdauungstropfen. Es waren tolle, lustige, anstrengende Tage. Zum Glück ist außer Muskelkater, blaue Oberschenkel, offene Stellen, Kreuzschmerzen und Blasen an den Händen nichts passiert.
Danke Almaz, Claudia und Beat für die schöne Zeit!
Nach der Reittour fuhren wir mit unseren 2 Schweizern an den Issyk-Köl zum Entspannen. Also wer die Schweizer-Version lesen will Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.zentralasien-reise.blogspot.com.
Jetzt planen wir gerade die nächste Reittour mit 3 Franzosen unter dem Motto "gemeinsam leidet es sich leichter":

Bis nächsten mal...die 2 Reitprofis

 

 

 

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