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Kirgistan Reittour 2 ZDF
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Hoch zu Roß wieder für 3 Tage. Das Reiten fasziniert uns immer mehr, und beim Komando geben kommt nur noch selten unser Österreichischer Akzent durch. Unsere Pferde Kaschi und Torro wissen jetzt wer der Boss ist. Der Weg führt uns wieder durch bezaubernde Natur.
Nach 6 Stunden kamen wir in unser Lager an. Diesmal Schlafen wir in unserem Zelt. Die eigenen vier Wände sind sehr viel Wert!
Es ist wie im Bilderbuch eine Wunderschöne Ebene ein Fluß, eine Herde Pferde und ein ganzes Rudel Schafe die von weitem aussehen wie Kieselsteine. Am nächsten Tag teilt sich unsere. Wir und Delfina (Franz. alleine mit Rad) entschieden uns für eine Wanderung zum Ala-Kul See auf 3500 Metern. So ganz motiviert waren wir ja nicht, denn Almaz meinte wenn man schnell geht braucht man 4 Stunden. Unser Zeltlager liegt auf 2500 Metern. Vor Neun Uhr geht gar nichts es ist einfach zu kühl. Für eine Bergtour kommt man eigentlich sehr spät los, aber wir gehen so weit wir kommen.
Die gute Luft oder die Ausstrahlung der Berge genau weiß ich nicht was uns gedopt hat auf jeden Fall waren in knappe 3 Stunden am See. Hier lasseich unsere Fotos sprechen, denn mir fehlen die Worte für diese beeindruckende Bergwelt!
Am nächsten Tag ritt die ganze Gruppe mit ALLEN Pferden wieder zurück, diesmal durch ein anderes Tal, was sich als sehr spannend für die Männer und nervenaufreibend für uns Frauen erwies.
Zuerst über einen ganz schmalen Pfad durch den Wald aufwärts. Man mußte sich nach vorne beugen sonst wär der Kopf an irgend einen Baum hängen geblieben. Das heißt ganz dem Pferd vertrauen. So beruhigte ich mich selber mit den Wörtern das Pferd kennt sich aus, das Pferd kennt......
Raus aus dem Wald ging es zwar nur kurz aber ein extrem steiler unbefestigter Weg nach unten. Alle stiegen ab und es war trotzdem noch schwierig genug.
Jetzt waren wir zwar auf einer Wiese aber es gab nicht mal mehr einen Pfad. Links ging es so steil nach unten, und jeder der mich kennt weiß was ich für eine Panik bekomme wenn es extrem nach unten geht.lAlle aus dem Sattel in Reih und Glied. Dann die Super-Meldung von Almaz unseren Guide. Das ist der falsche Weg wir müssen umdrehen und noch ein Stück höher. Ich konnte mich nicht bewegen, die Beine waren wie gelähmt. Panik und Tränen nahe.
Nur durch Florian´s gutes zureden !!drahn di um, und gea jetzt amol!! ging es irgendwie. Der spektakuläre Umweg lohnte sich aber alle mal. Über den Hang, eine Weite mit Jurten die von der Ferne an Champions errinnern.
Das Reiten so glauben wir alle beide, könnte ein neues Hobby werden.
Es waren wieder tolle, spannende aber auch schweißtreibende Tage. Nach insgesamt 6 Tagen Pferd fühlt sich das Fahren im Auto gar nicht mehr so holprig an.
Ja, wenn einer eine Reise macht.....bis zum Nächstenmal

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