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Von Hongsa ging es weiter zu Ebene der Tonkrüge.
"Plain of Jars" wurde damals vom Französischen ins Deutsche falsch übersetzt. Es sind keine Tonkrüge sondern Monolithen aus Sandstein.
Zurzeit sind nur 7 von insgesamt 68 solcher Stätten für Touristen frei zugänglich die übrigen sind noch vermient.
Man darf sich nur auf den markierten Pfaden bewegen. Was für uns zu totalen Unverstäniss führt die Laotischen Bauern haben ihre Reisfelder im verminten Gebiet
so unter dem Motto wenn ein Laote in die Luft geht ist das nicht so schlimm wie ein Tourist!?
Die überdimensionalen Steinkrüge errinnern einen an Vasen. In verschiedenen Formen von bauchig bis hin zu leicht eckig stehen und liegen sie den Feldern und werden von einer wunderschönen Bergigen Landschaft richtig
ummantelt. 2 Meter hoch 1,50m Durchmesser sind im Durchschnitt diese Krüge.
Das Alter wird auf 2000-2500 Jahre geschätzt.
Legenden erzählen das ein rießenhaftes Volk die Steingefäße als Weinkrüge nach erfolgreichen Feldzügen benutzten.
Eine Französin hat in den 30iger Jahren eine Forschung gemacht wo es sich vermutlich um eine Begräbnisstätte handelt.
Wenn man sich zwischen den Krügen hin setzt um diese Stimmung wirken zulassen, können wir es uns gut vorstellen das diese Vermutung stimmt.
Von diesen Plätzen strahlt eine ganz eigene Ruhe aus und wirklich auffällig war das nur an diesen Orten wo diese Krüge stehen immer ein leichter Wind ging.
Zufall, Einbildung oder doch was Geisterhaftes.
Florian war sehr fasziniert und ich fand es dann doch nicht so mehr so toll auf eingeäscherten Knochen rumzugehen!
Über eine 200 Kilometer lange und extrem kurvenreiche Straße (Brennerstraße ist nichts dagegen) geht es zurück.
Leider haben sich unsere Augen schon an das meiste Gewöhnt, es fällt uns gar nicht mehr so auf wie einfach und in welcher Ruhe die Laoten leben.
Wie selbstverständlich 5 jährigen Kindern ein Neugeborenes auf den Rücken gebunden wird. Wer würde das bei uns tun?
Die Kinder ab 4 5 Jahren werden zu einer Verantwortung herangezogen auf die jüngeren Geschwister zu achten, Feldarbeit (man sieht sie barfuß mit Macheten Wurzeln raus hacken), Wasser holen und noch nie habe ich trotz all dem so glückliche
Kinder gesehen.
Insgesamt haben wir jetzt 6 Wochen in Laos verbracht noch nie sahen wir das Eltern ihre Kinder schimpften oder einmal ein lautes Wort über ihre Lippen kam.
Alles geht seinen Lauf und das mit der laotischen Ruhe bis wir nach VANG VIENG kommen
Uns traf fast der Schlag! Ballermann in Laos. Wir haben schon von der Party-Stadt gehört aber als wir es sahen übertraf es die Erzählungen bei weiten.
Alkoholisierte, halb nackte, schmusende Australische, Europäische und Amerikanische Touristen. Bekannt für Tubing wo es am Fluß von einer Bar zur nächsten geht.
Musik in einer Lautstärke das man nicht mal sein eigenes Wort versteht.
Genau bei der Partymeile gibt es schon seit zig Jahren eine Organic-Farm. Als wir diese besuchten hat sich eine junge Frau bei uns entschuldigt das hier leider keine Ruhe mehr herrscht. Ich sagte zu ihr das ich selber ganz ensetzt bin wie manche Touristen die Laotischen Gepflogenheiten so mißachten.
Die Einheimischen die Geld mit diesen Touristen machen benehmen sich schon fast genau so dämlich!
Nach einen Tag ergreifen wir die Flucht und fahren in die Hauptstadt von Laos.
Eine Großstadt mit Dörflichen Charakter.
Hier verbringen wir mehr Zeit wie geplant. Wir müssen uns unser Thailand-Visum besorgen. Es ist Freitag, am Montag Feiertag also kommen wir erst am Dienstag zu unseren Visum.
Vientiane bietet für Touristen nicht allzuviel so was machen wir hier 5 Tage lang? Leicht angeschlagen gehen wir Abendessen. Dann plötzlich hebt sich meine Laune etwaqs ich höre Tirolerdialekt am neben Tisch. 
2 Aldranser treffen auf 2 Absamer die hier einige Monate verbringen. Auf den follgenden Tagen treffen wir uns und bekommen etwas mehr von den hier lebenden "Falangs" (Ausländer auf Laotisch) mit.
So steht ein Konzert für Menschen mit Prothesen und eine Kunstausstellung am Programm. Was für ein Glück das wir einige Tage auf das Visum warten müssen.

Unser nächstes Ziel ist der Strand in Thailand wo wir die Feiertage verbringen werden.
Wir wünschen all unseren treuen Lesern ein besinnliches Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Jahr 2012!

 

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