Home (ALT+H)Wir (ALT+W)Fotos (ALT+F)Berichte (ALT+B)Links (ALT+L)
Malaysia 2 ZDF
Zentral-Asien - China
Süd-Ost Asien
Malaysia 2
Malaysia
Thailand 4
Darf ich mich vorstellen
Thailand 3
Laos 2
Thailand 2
Thailand 1
Laos 1

In Penag hatten wir das Glück, bei einem Traditionellen Indischen Fest teilzunehmen. Am Strand wurden kleine Holzscheiter, Betonziegel, Sackln gefüllt mit Zündhölzer, Kochlöffel, Reis mit Gewürzmischung, Milch, Wasser und Butter aufgestellt. Das war ein Wettbewerb und wir wurden sofort angesprochen wir sollen doch mitmachen. Das Ziel ist es, die Milch in dem Tontopf auf dem Lagerfeuer zum Überkochen bringen, dann laut rufen PONGALA PONGA den Reis und die restlichen Zutaten in den Tontopf rein und 20 Minuten köcheln lassen. Begleitet wird das ganze Spektakel von Männern die mit ihren Trommeln quer durch die Menschenmasse gehen und wenn wqieder einer ruft PONGALA PONGA (also die Milch ist übergegangen) wird vor dem weiter getrommelt. Wir haben es leider nicht geschafft und während die restliche Gesellschaft schon beim Essen war, hatten wir immer noch unsere Schwierigkeit das Feuer in Schuß zu halten. Für die Kinder gab es Zuckerrohr Wettessen und noch andere verschiedene Spiele. Es war wiedereinmal so schön die Herzlichkeit und Offenheit zu spüren. Auch die Malayschen Inder hatten ihre Freunde das wir an ihrer Kultur Interesse zeigten. Eine Frau kam dann auf uns zu und sprach uns auf unseren Land-Rover an. Ich hab noch nie ein weibliches Wesen getroffen die so begeistert und sich so gut auskennt mit Motor, Getriebe,...bis sie dann erzählte sie und ihr Mann haben 50 Kilometer weiter eine Land-Rover Werkstatt. Wir nützten die Chance und ließen einiges Reparieren und Überholen. Für uns heißt es jetzt weiter, rauf zu den Cameron Highlands die auf 1400-1800 Metern leigen und wir endlich wieder Luft atmen können ohne Angst haben zu müssen das unsere Lungen verbrennen. Zahlreiche Kurven schlängeln sich nach oben und immer mehr kommen uns exotische Landy´s entgegen. Am Wegesrand blühen wildwachsende Orchideen wie bei uns die Margariten. Auf Grund der angenehmen Temperaturen können wir endlich wieder etwas aktiver sein und wir wandern stundenlang im Dschungel. Es geht steil über Wurzeln drüber und unter umgefallene Bäume unten durch. Während wir keuchen, versprüht Kira Lebensfreude pur und springt wie wild herum, man könnte fast meinen sie sei in den Bergen groß geworden. Manchmal raschelt es über unseren Köpfen und wir staunen nicht schlecht, als wir zum Erstenmal wildlebende Affen sehen. Möchte gar nicht wissen was sich sonst noch für Tiere stillschweigend im Urwald um uns herum befinden. Nach ein paar Tagen war unser Körper ausgekühlt und auch vom Regen hatten wir genug und so geht es wieder Talwärts. Auf halber Strecke, treffen wir auf einen Ureinwohner. Die Orang Asli gehen immer noch mit Pfeil und Bogen jagen und leben ganz einfach im Dschungel. Er zeigt uns seine Giftpfeile und meinte nach 2 Minuten sind die Tiere tot auch ein Mensch bräuchte nicht viel länger zum Sterben. Ich lächelte ihn an und sagte: you are my best friend! Er lächelte zurück drehte sich um und verschwand wieder im Urwald. Kaum waren wir im Tal,  hatten wir es schon wieder bereut. Temperaturen von 35 Grad und 90% Luftfeuchtigkeit schlugen uns ins Gesicht auch kein Wind machte es erträglicher. Die Luft steht und wir sind jetzt in der Hauptstadt Kuala Lumpur oder kurz gesagt KL. Hier leben 1,5 Millionen Menschen. Wir finden einen Parkplatz von wo wir die Twin-Towers (Wahrzeichen von Malaysia) zum Greifen nah sehen. Wir fragten den Parkplatzwächter wie lange geht man zu den Towers? 30-45 Minuten. An meinem Blick konnte er sehen das ich ihm das nicht glaub. Die haben eine Höhe von 452 Metern darum wirken sie viel näher als sie in wirklichkeit sind. Nur mal eine kleine Info das man sich die Dimensionen von diesem Bauwerk vorstellen kann. 88 Stockwerke, 32.000 Fenster und 5.400 Parkplätze.  In KL wird gebaut was das Zeug hält. Jedes Haus muß noch größer sein und noch mehr in den Himmel ragen. Ein Malaye erklärte uns das ist alles Schein und Trug. Die Regierung glaubt, eine Hauptstadt braucht Wolkenkratzer, aber das mehr als die Hälfte leer steht interessiert niemanden. Prunk, und nichts dahinter könnte man sagen. Wirklich viel zum Ansehen gibt es hier in KL nicht und die Besichtigungen (auch einfach mal quer durch eine Großstadt laufen) beschränkt sich auf Grund der Temperatur auf ein paar Stunden am Tag. Die Mittagshitze versuchen wir auszustellen und so verbringen wir diese zeit meistens in einem voll Klimatsierten Einkaufszentrum. Uns hat es sehr zu Denken gegeben wie die Malayen mit Engerie umgehen. Gebäude werden auf 16 Grad runter gekühlt, laßen aber die Eingangstür offen stehen. Wie kann man nur so verschwenderisch sein? Malaysien hat 14 Könige und keiner von ihnen findet es Wert sich über das Gedanken zu machen. Genug vom Rummel geht es weiter in die Stadt Melaka. Melaka war Kolonialisiert von den Briten, Potugiesen, Holländer und Japaner und jeder hat sine Spuren hinterlassen. Es war eine ganz tolle Stadt, moder, Künstlerisch angehaucht und viele schöne alte Gebäude aber es war uns einfach zu heiß. Hier war unser Südlichster Punkt erreicht und von jetzt an geht es nur noch richtung Heimat. haben aber noch ca. 22.000 Kilometre vor uns. Wir fahren der Ostküste entlang wieder zurück nach Thailand. Jetzt wissen wir die thailändische üche wieder vielmehr zu schätzen und müssen sagen das es für uns das beste Essen ist. Recht zügig werden wir jetzt über Bangkok nach Kambodscha und werden dann von dort aus wieder Berichten. Senden euch allen viele Grüße aus Thailand....Bianca&Florian

© 2010 - 2018 by Bianca & Florian Seidner info@expedreisen.at, Design & Hosting by mronet