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Kirgistan verabschiedet sich mit einem Platten. Wir haben uns ein rießen Teil eingefahren. Mit BF Good Rich MT Km ist eine Reifenpanne ja fast unmöglich. Eben nur fast.
 
In Tadschikistan angekommen werden wir nicht wie üblich von winkenden Kindern begrüßt sondern von Murmeltieren die schnell links und rechts vorbeiflitzen.
An einem Abend hätte es fast einen Murmeltierbraten gegeben.
Jetzt sind wir am Pamirhighway!
Wir fahren der Chinesischen Grenze entlang die einfach 10 km weiter versetzt wurde. Natürlich zu Gunsten der Chinesen.
Am Pamir gibt es Touristen jede Menge. So begneten wir in nur 1 Stunde 2 Belgier mit Auto, 4 Radtouristen aus Schweden und Schweiz.
Als wir in die Ersten zwei "Städte" kamen fragte ich mich was machen hier die Menschen, wie kann man da leben. Es ist so still man traut sich fast nicht reden, man sieht fast keine Menschen auf der Straße.
Für uns wirkt fast unheimlich eine solche Ruhe gibt es bei uns schon lange nicht mehr.
 Diese Region ist wirklich eine von den ärmsten.
Sie können hier selber gar nichts anbauen. Kartoffel, Tomaten, Zwiebel einfach alles wird von Kirgistan und Afganistan importiert. Es wurde sogar eine Ortschaft von Kirgistan gemietet. So war ein Kirgise von der Ortschaft Sary-Mogol
bis 2004 ein Tadschike. Die Tadschiken brauchten das Gras für ihre Tiere. Woher sie es jetzt nehmen keine Ahnung.
Die Uhren ticken hier anders und das in der gleichen Stadt. Bis zu einer Stunde ist hier der Unterschied jedem so wie es ihm gerade paßt.
Florian´s Abendlicher Autocheck heißt nichts gutes. Das vordere Differenzial ist undicht, hat einen 4 cm langen Riß und wir verlieren Öl.
Jemanden zu finden der Schweißen kann war nicht so schwierig. Nur wie er Schweißen kann haben wir zu dem Zeitpunkt noch nicht gewußt. Die Stadt Murgab hat Stromprobleme es wird schön aufgeteilt einmal die Hälfte und am nächsten Abend die andere.
Wir haben Glück?! Heute gibt es bei dem Mechaniker Strom. Um 23.00 Uhr sollen wir da sein.
Es ist stockfinster, kleine verwinkelte Gassen und wenn man Einheimische sieht dann nur mit Kapuzenshirt und den Kopf nach unten gebeugt. Und wieder diese Stille!
Mir kam es vor in einem Psychothriller.
Nachdem unser Schweißer die richtigen Elektroden hatte, konnte es losgehen.
Florian hörte ich öfters fragen PROBLEM? Die Antwort war eh klar NO PROBLEM. Ich ganz nervös- was ist los? Bianca, du willst es nicht wissen!
Jetzt haben wir nicht nur einen Riß sondern auch einige Löcher drinnen. Insgesamt verbrauchte er fünf Elektroden und ganz 2,5 Stunden und wir jede Menge Nerven.
Es ist jetzt dicht, aber wie lange? Florian half noch mit Flüssigmetall und Silikon nach.
Wir haben noch rund 1200 Kilometer bis China (Kashgar) da werden die Handwerker wieder besser sein.
Positiv denken-wir brauchen keine mehr.
Genießen jetzt noch den Pamir und das Wakhan-Valley und gehen dann am 26.8 über die Chinesische Grenze.
Ab hier kommen wir mit unseren Russischkenntnissen nicht mehr weiter und für uns wird wirklich alles Chinesisch sein.
Wir freuen uns schon darauf eine komplett andere Kultur und natürlich unser Highlight TIBET.
Der nächste Bericht kann dauern, es sind immer wieder Internetseiten für Ausländer gesperrt.
Bis zum Nächsten mal dann aus CHINA!

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